Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge gehört neben der gesetzlichen und privaten Alterssicherung zu den drei Säulen der Altersvorsorge. Dabei tritt der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer ein und schließt praktisch stellvertretend für seine Arbeitnehmer eine Rentenversicherung ab. Oder aber das Unternehmen bildet innerhalb des Betriebs Rückstellungen für eine Betriebsrente seiner Beschäftigten. In der Regel wird individuell, betrieblich oder tariflich festgelegt, welche Form der Altersvorsorge das Unternehmen anbietet.

Jeder hat das Recht auf eine Betriebsrente

Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine eigenfinanzierte betriebliche Altersvorsorge. Bietet der Arbeitgeber keine der oben genannten Formen einer zusätzlichen Rentenversicherung an, hat der Arbeitnehmer ein Recht auf Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung. Dabei wird ein Teil des Gehalts in eine Rentenversicherung investiert, häufig wird dies aus Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld finanziert.

Zudem sind Zuschüsse des Arbeitgebers – ähnlich wie bei den vermögenswirksamen Leistungen – möglich. Es ist auch möglich, bereits bestehende vermögenswirksame Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge fließen zu lassen.

Ideal für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer ist die betriebliche Altersvorsorge oder Betriebsrente eine besonders unkomplizierte, kostengünstige und zudem steuerlich geförderte Form für das Alter vorzusorgen. Und die Auswertung verschiedener Tarifverträge hat gezeigt, dass Arbeitgeber durchaus gewillt sind ihre Mitarbeiter beim Aufbau einer Altersvorsorge zu unterstützen.

Es lohnt sich also die Chance einer betrieblichen Altersvorsorge zu nutzen, sich zu informieren und unterschiedliche Angebote zu vergleichen.

Besonders beliebt als Bonus im Job ist die betriebliche Altersvorsorge. Wer also die Wahl hat, sollte darauf achten, ob ein potentieller neuer Arbeitgeber eine bAV anbietet.

Arbeitnehmer mit einer am Arbeitsmarkt gefragten Qualifikation können sich die Jobangebote oft aussuchen. Wer so umworben wird, prüft die Angebote und vergleicht die Konditionen. Arbeitgeber, die attraktive Sonderleistungen anzubieten haben, stehen dann ganz oben auf der Liste.

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist die staatliche Altersvorsorge nicht für alle Ewigkeit gesichert. Da ist die betriebliche Altersvorsorge für den Arbeitnehmer eine sichere Bank. Auch daraufhin man Jobangebote auswählen. So lässt sich mit Hilfe des Arbeitgebers im Alter aus einer privaten Versicherung, einer Kasse oder einem Fonds Geld zur Aufstockung der Rente ansparen.

bAV schmälert Bruttolohn

Jobangebote locken häufig mit einem Vorsorge-Angebot: Die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge werden dem Arbeitnehmer vom Bruttolohn abgezweigt und vom Arbeitgeber angelegt. Über die Art der Vorsorge entscheidet der Arbeitgeber. Von Unterstützungskassen und Pensionskassen bis zu Pensionsfonds und Direktversicherungen reicht die Angebotspalette für die betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitnehmer, dem dieser Bonus gewährt wird, merkt davon am Monatsende nur wenig: Steuerbelastung und Sozialabgaben sinken nämlich dank der betrieblichen Altersvorsorge.

Die betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer vor allem dann attraktiv, wenn Jobangebote für eine längerfristige Anstellung gesucht werden. Dann ist ein solcher Bonus ideal für die Zeit nach der aktiven Berufstätigkeit. Ansonsten bieten sich als Bonus zum Beispiel Prämien für besonders gute Leistungen an.

Aktuelle News