Unterschieden wird zwischen Direktversicherungen und -zusagen, Pensionskassen und –fonds und Unterstützungskassen.

Intere und externe Durchführungswege

Die verschiedenen Durchführungswege unterscheiden sich hauptsächlich darin, ob der Arbeitgeber sich selbst dazu verpflichtet für die spätere Betriebsrente aufzukommen oder ob er diese Verantwortung abgibt. Man unterscheidet also zwischen internen und externen Durchführungswegen, wobei die Direktzusage und die Unterstützungskasse zu den internen Durchführungswegen zählen und die Pensionskassen und –fonds, sowie die Direktversicherung zu den externen.

Bei den internen Durchführungswegen richten sich Leistungs- und Rechtsanspruch der Arbeitnehmer direkt an den Arbeitgeber. Bei den externen Durchführungswegen richten sich diese Ansprüche an die Versicherungsunternehmen. Ihnen obliegt die Verantwortung für die Erfüllung der zugesprochenen Leistungen, der Arbeitgeber gibt die Organisation von und die Verantwortung für die betriebliche Altersvorsorge sozusagen an diese ab.

Staatliche Förderung und Besteuerung

Dabei werden Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds (externe Durchführungswege) grundsätzlich staatlich gefördert, aber auch Direktzusagen und Unterstützungskassen (interne Durchführungswege) können sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber steuerliche Vorteile bringen.

Mit dem Alterseinkünftegesetz wurde 2005 allerdings die nachgelagerte Besteuerung für alle Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge eingeführt. Die Betriebsrente muss in der Auszahlungsphase also als Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit versteuert werden.

Trotzdem lohnt es sich in eine betriebliche Altersvorsorge zu investieren, denn der Steuersatz fällt im Rentenalter wegen des niedrigeren Einkommens in der Regel wesentlich geringer aus. Außerdem müssen auch Privatrenten, wie etwa die Riester- oder die Rürup-Rente, nachträglich – also im Rentenalter – versteuert werden, sodass dies kein Nachteil ist, den nur eine Betriebsrente mit sich bringt.