Die externen Durchführungswege werden durch Steuerbegünstigungen staatlich gefördert. Die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sind bis zu einer Grenze von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei.

2005 wurde der Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge um weitere 1.800,- € erweitert, sodass im Jahr 2013 insgesamt 4.440,- € steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge fließen können, wobei 2.640,- € (4 % der Beitragsbemessungsgrenze 2013) darüber hinaus sozialabgabenfrei sind.

Direktversicherungen der Betriebsrente

Im Falle einer Direktversicherung schließt der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer eine *Lebens- oder Rentenversicherung ab. Den Beitrag zahlt entweder der Arbeitnehmer selbst (Entgeltumwandlung) oder der Arbeitgeber, wobei auch eine Aufteilung der Kosten zwischen beiden möglich ist.

Bei einer Direktversicherung erfolgt die Leistungserbringung dann durch das Versicherungsunternehmen, nicht durch den Arbeitgeber. Diese Art der Rentenversicherung schließt eine Hinterbliebenenversicherung mit ein, sodass die Hinterbliebenen ein Recht auf die Auszahlung der Rente haben, auch wenn der Versicherte vorher stirbt.

Das durch die betriebliche Altersvorsorge angesparte Kapital ist im Insolvenzfall des Arbeitgebers sicher, es geht nicht mit in die Konkursmasse ein.

Betriebsrente über Pensionskassen

Pensionskassen fungieren im Grunde als Lebensversicherungsunternehmen. Sie sind unabhängig und stellen rechtlich selbstständige Unternehmen dar, die von einer eventuellen Insolvenz des Betriebes nicht betroffen sind.

Die Pensionskasse haftet für die Erfüllung der zugesprochenen und durch den Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitnehmer finanzierten Leistungen. Pensionskassen können von einzelnen oder mehreren Unternehmen getragen werden.

Betriebliche Altersvorsorge mit Pensionsfonds

Pensionsfonds sind den Pensionskassen sehr ähnlich, auch sie agieren als rechtlich selbstständige Unternehmen, denen die Erfüllung der zugesprochenen Versorgungsleistungen obliegt.

Allerdings können Pensionsfonds das eingezahlte Kapital flexibler anlegen, wodurch die Renditechancen zwar steigen, aber mit ihnen auch das Risiko. Wegen dieses höheren Risikos besteht Insolvenzversicherungspflicht beim Pensionssicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG).